Product Craft.

DER PRODUCT-CRAFT-ANSATZ

Less features.
More value.

So arbeiten wir zusammen an Ihrem Produkt: Das Wertversprechen schärfen, Überflüssiges reduzieren und das Wesentliche perfektionieren. Methodisch fundiert, pragmatisch, mit vollem Fokus auf das eigentliche Leistungsversprechen Ihres Produkts.

WERTVERSPRECHEN·REDUKTION·VERFEINERUNG·VALIDIERUNG

Ihr Mehrwert

Was Ihre Organisation konkret davon hat

Kein Aufwand mehr für Unnötiges. Sondern echter Mehrwert für Ihre Kundschaft.

Wir arbeiten mit Ihrem Team direkt an Ihrem Produkt: Wir schärfen das Wertversprechen, reduzieren die Feature-Liste und bereiten konkrete Verbesserungen und Nutzertests vor. So fliesst Ihre Entwicklungszeit in das, was für Ihre Kunden wirklich zählt.

Was nach der Zusammenarbeit bleibt

Klarere Produktentscheide.Ein gemeinsamer Massstab.

Ihr Team hat ein gemeinsames Wertversprechen als Massstab. Neue Ideen werden daran geprüft, nicht nur daran, wer sie am lautesten vertritt.

Weniger Komplexität.Mehr Fokus aufs Wesentliche.

Sie erkennen, welche Funktionen oder Varianten unverzichtbar sind und welche Aufwand verursachen, ohne ausreichend Nutzen zu stiften.

Weniger auf Verdacht.Gezielter investieren.

Sie legen fest, welche Annahmen mit Kunden überprüft werden müssen. So können Sie gezielt testen, bevor Sie grössere Entwicklungsaufwände freigeben.

IN KÜRZE

Der Product-Craft-Ansatz

Der Product-Craft-Ansatz denkt Produktentwicklung vom Wesentlichen her. Während klassische Methoden Features stapeln, fragt Product Craft konsequent: Was ist der Kern dessen, was unsere Kunden wirklich brauchen - und welcher Ballast verstellt den Blick darauf?

Inspiriert von Dieter Rams' «Weniger, aber besser» und Greg McKeowns Essentialismus verbindet der Ansatz handwerkliche Qualität mit strategischer Disziplin. Das Resultat: Produkte, die schneller entwickelt, leichter verstanden und länger geliebt werden.

Weniger, aber besser - der Kern trägt.

Whitepaper als PDF: Version 2.1, aktualisiert am 12. Oktober 2026.

Basiert auf dem an der Universität St. Gallen HSG entwickelten Bottom-up-Transformationsansatz

IM DETAIL - SCHRITT 1

Definieren Sie das Wertversprechen

Bevor ein Produkt entwickelt wird, muss eine einzige Frage geklärt sein: Welches Versprechen macht es? Product Craft startet nicht mit Features, sondern mit dem Kernwertversprechen - jenem einen Satz, der erklärt, warum ein Kunde ohne dieses Produkt schlechter dran wäre.

In dieser Phase identifizieren wir das Vital Few (1) - die wenigen Dinge, die wirklich zählen -, grenzen das Produkt klar gegen den Trivial Many (2) ab und formulieren ein Value Proposition Statement (3), das fokussiert, statt zu beschreiben.

IM DETAIL - SCHRITT 2

Reduzieren Sie auf den Kern

Jedes erfolgreiche Produkt entsteht durch das, was bewusst weggelassen wird. In dieser Phase wenden wir die drei Reduktionsprinzipien an: Eliminate (was muss weg?), Simplify (was kann einfacher?), Integrate (was kann eine Komponente mehrfach leisten?).

Drei Werkzeuge führen durch diese Phase: Feature-Audit - jedes Feature muss seinen Daseinszweck rechtfertigen. 90/10-Test - welche wenigen Funktionen liefern den grössten Teil des Werts? Das Verhältnis 90/10 ist eine Suchheuristik, keine feste Regel. Sacrifice List - was geben wir bewusst auf, um besser zu werden im Rest? Notwendige Sicherheits-, Rechts-, Barrierefreiheits- und Betriebsanforderungen bleiben bestehen.

IM DETAIL - SCHRITT 3

Verfeinern Sie das Handwerk

Reduktion allein reicht nicht - das, was bleibt, muss exzellent sein. In dieser Phase rückt das Handwerk in den Mittelpunkt: Oberfläche (wie verständlich und zugänglich ist die Bedienung?), Form (wie erlebt Ihre Kundschaft den Kern?) und Detail (wie verhalten sich Mikro-Interaktionen?). Die technische Plattform prüfen wir darauf, wie gut sie diese Produkterfahrung unterstützt.

Product Craft folgt hier Dieter Rams' Prinzipien: ehrlich, unaufdringlich, bis ins letzte Detail durchdacht und so wenig Design wie möglich. Was nicht da ist, wird genauso sorgfältig gestaltet wie das, was bleibt.

IM DETAIL - SCHRITT 4

Validieren Sie am Markt

Essentialistisch gebaut bedeutet nicht, im stillen Kämmerlein perfektioniert. Der vierte Schritt bringt das reduzierte Produkt in echte Hände. Use (wird es wirklich genutzt?), Love (entsteht emotionale Bindung?), Recommend (wird es weiterempfohlen?) sind die drei Validierungsfragen.

Was sich nicht bewährt, wird erneut geprüft: Braucht es weniger Komplexität, eine bessere Ausführung oder eine gezielte Ergänzung? Entscheidend ist, ob das Produkt seine Aufgabe für Ihre Kundschaft erfüllt. Den Umfang weiterer Iterationen vereinbaren wir gemeinsam.

ANGEBOT

Workshop-Serie

In vier aufeinander abgestimmten Workshops arbeiten wir gemeinsam an Ihrem Produkt. Wir überarbeiten das Wertversprechen und die Roadmap, konkretisieren Verbesserungen und richten die nächsten Nutzertests aus. Value Proposition Canvas, Jobs-to-be-Done und Rams’ Prinzipien sind dabei Werkzeuge für die konkrete Produktarbeit.

WS 1

Wertversprechen definieren

  • Job-to-be-Done-Analyse
  • Value Proposition Canvas
  • Vital-Few-Evaluation
  • «Product Promise Statement»

WS 2

Auf den Kern reduzieren

  • Feature-Audit
  • 90/10-Mapping
  • Sacrifice-List-Session
  • «Reduction Roadmap»

WS 3

Handwerk verfeinern

  • Oberflächen- und Plattform-Audit
  • Form-Funktion-Evaluation
  • Detail-Review nach Rams' Prinzipien
  • «Craft Quality Score»

WS 4

Am Markt validieren

  • Use-Love-Recommend-Framework
  • Test-Setup mit echten Nutzern
  • Iterations-Plan
  • Testplan und Auswertung vorhandener Ergebnisse

Was nach der Zusammenarbeit bleibt

Ihr Produkt hat einen klaren Fokus. Ihr Team perfektioniert nun das Wesentliche.

In den vier Workshops entstehen konkrete Arbeitsergebnisse an Ihrem Produkt. Entwicklung, produktive Einführung und Tests ausserhalb der Workshoptage vereinbaren wir bei Bedarf separat.

Produktpotenzial besprechen
  • Ein geschärftes Wertversprechen

    Eine klare Antwort darauf, welchen Nutzen Ihr Produkt für Ihre Kunden schafft.

  • Eine fokussierte Roadmap

    Gemeinsam überarbeitet: Was bleibt, was verbessert wird und was entfällt.

  • Ein konkreter Testplan

    Überprüfbare Annahmen und die nächsten Schritte für Ihre Weiterentwicklung.

ZUR PERSON

Mike John
Herter.

Der Product-Craft-Ansatz wurde von Mike John Herter in seiner Arbeit mit KMU und Mittelstandsunternehmen im DACH-Raum entwickelt - aufbauend auf seiner Arbeit am Bottom-up-Transformationsansatz an der Universität St. Gallen HSG.

Mike John Herter, EMBA HSG, blickt auf fast 25 Jahre in der Schweizer Medienbranche zurück. In diversen Führungsrollen in den Bereichen Produktmanagement, Produktentwicklung, Produkt-Innovation, digitale Transformation und Strategie hat er zahlreiche digitale Produkte konzipiert, gebaut und gelauncht - vom ersten Wireframe bis zum Markterfolg.

Aus dieser Praxis kennt er das eigentliche Problem der Produktentwicklung: Nicht zu wenig Ideen, sondern zu viele. Product Craft ist die Antwort darauf - weniger bauen, mehr erreichen. Als Co-Founder und Managing Partner der sx.company GmbH und langjähriger Dozent an Schweizer Hochschulen verbindet er Handwerk, Methode und Reduktion zu einem Ansatz, der in der Praxis trägt.

Mein Beitrag zu Ihrem Ergebnis

Ich arbeite mit Ihrem Team an Wertversprechen, Feature-Auswahl und Produktqualität. Wir überarbeiten bestehende Anforderungen, halten Entscheidungen in Ihrer Roadmap fest und bereiten die Validierung vor. Welche weiteren Umsetzungsschritte ich übernehme, legen wir gemeinsam fest.

Mike John Herter - Begründer des Product-Craft-Ansatzes für essentialistische Produktentwicklung

HÄUFIGE FRAGEN

Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was ist Product Craft?

Product Craft ist ein Praxisansatz von Mike John Herter für essentialistische Produktentwicklung. Gemeinsam mit Ihrem Team schärfen wir das Wertversprechen, reduzieren unnötige Komplexität und perfektionieren das Wesentliche. Der Leitsatz lautet: Less features. More value. Notwendige Sicherheits-, Rechts-, Barrierefreiheits- und Betriebsanforderungen bleiben bestehen.

Wie reduziert man eine überfrachtete Produkt-Roadmap?

Die vier Schritte sind Wertversprechen, Reduktion, Verfeinerung und Validierung. Wir klären den zentralen Kundennutzen, priorisieren Funktionen und Vorhaben, konkretisieren Verbesserungen und prüfen Annahmen mit geeigneten Tests. Erkenntnisse können uns zu früheren Schritten zurückführen. Jede Roadmap-Position wird am Leistungsversprechen geprüft.

Was ist der Unterschied zwischen Feature-Driven und Value-Driven Product Development?

Feature-Driven Development optimiert auf Output - mehr Features, mehr Releases. Value-Driven Development, wie Product Craft es versteht, optimiert auf wahrgenommenen Nutzerwert. Konsequent gelebt bedeutet das: Features werden eher entfernt als hinzugefügt, wenn sie den Kern-Wert nicht stützen.

Wie wendet man Essentialismus auf Produktentwicklung an?

Product Craft steht in der Tradition des Essentialismus von Greg McKeown und der „Less, but better“-Designphilosophie von Dieter Rams. Praktisch heisst das: das eine Kern-Wertversprechen identifizieren, alles Nicht-Essentielle eliminieren, das Verbleibende handwerklich exzellent ausführen - und am Nutzer validieren.

Wer ist der Begründer von Product Craft?

Product Craft ist ein eigener Praxisansatz von Mike John Herter. Er baut auf seiner Arbeit am Bottom-up-Transformationsansatz im Rahmen seines EMBA-Studiums an der Universität St. Gallen (HSG) auf. Das macht Product Craft nicht zu einem von der HSG geprüften Gesamtmodell. Mike John Herter ist ausserdem Begründer von Innovation Loop.

Wie unterscheidet sich Product Craft von Lean Startup oder Design Thinking?

Lean Startup optimiert auf schnelles Lernen über Experimente und Pivots. Design Thinking optimiert auf Nutzerverständnis und Lösungs-Exploration. Product Craft setzt nach diesen beiden an: Wenn das Was und Wer geklärt sind, beantwortet Product Craft das Wie. Er konzentriert sich auf konsequente Reduktion und handwerkliche Exzellenz im Detail - ergänzend, nicht ersetzend.

Welche Werkzeuge nutzt Product Craft in der Praxis?

Wertversprechen: Jobs-to-be-Done-Analyse, Value Proposition Canvas und Vital-Few-Evaluation. Reduktion: Feature-Audit, 90/10-Mapping als Priorisierungsheuristik und Sacrifice List. Verfeinerung: Oberflächen- und Plattform-Audit, Form-Funktion-Evaluation und Detail-Review nach Rams' Prinzipien. Validierung: Use-Love-Recommend-Fragen, Test-Setup, Iterationsplan und Auswertung vorhandener Ergebnisse. Die Werkzeuge wählen wir passend zu Ihrem Produkt und den verfügbaren Erkenntnissen.

Für welche Art von Produkten eignet sich Product Craft?

Mögliche Einsatzfelder sind digitale B2B-Produkte, Consumer-Apps, physisch-digitale Produkte und APIs mit gewachsenen Anforderungen oder unklarem Fokus. Entscheidend sind die konkrete Kundenaufgabe und die anstehenden Produktentscheidungen. Bei frühen Produkten ohne Nutzerbasis klären wir zunächst, welche Kundenannahmen geprüft werden müssen, bevor wir Funktionen reduzieren.

Was setzen wir gemeinsam um?

In vier aufeinander abgestimmten Workshops arbeiten wir gemeinsam an Ihrem Produkt. Es entstehen ein geschärftes Wertversprechen, eine fokussierte Roadmap, konkretisierte Verbesserungen und ein Testplan. Dauer, Vorbereitung und Arbeitsergebnisse stimmen wir vorab ab. Weiterführende Entwicklung, produktive Einführung und zusätzliche Nutzertests werden separat vereinbart.

KONTAKT

Build less. Better.

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