Product Craft.

DER PRODUCT-CRAFT-ANSATZ

Less product.
More value.

Essentialistische Produktentwicklung für Organisationen jeder Art und Grösse – fundiert auf wissenschaftlicher Arbeit, geschärft in der Beratungspraxis.

WERTVERSPRECHEN·REDUZIEREN·VERFEINERN·VALIDIEREN

IN KÜRZE

Der Product-Craft-Ansatz

Der Product-Craft-Ansatz denkt Produktentwicklung vom Wesentlichen her. Während klassische Methoden Features stapeln, fragt Product Craft konsequent: Was ist der Kern dessen, was unsere Kunden wirklich brauchen – und welcher Ballast verstellt den Blick darauf?

Inspiriert von Dieter Rams' «Weniger, aber besser» und Greg McKeowns Essentialismus verbindet der Ansatz handwerkliche Qualität mit strategischer Disziplin. Das Resultat: Produkte, die schneller entwickelt, leichter verstanden und länger geliebt werden.

Weniger, aber besser — der Kern trägt.

Entwickelt an der Universität St. Gallen HSG

IM DETAIL – SCHRITT 1

Definieren Sie das Wertversprechen

Bevor ein Produkt entwickelt wird, muss eine einzige Frage geklärt sein: Welches Versprechen macht es? Product Craft startet nicht mit Features, sondern mit dem Kernwertversprechen – jenem einen Satz, der erklärt, warum ein Kunde ohne dieses Produkt schlechter dran wäre.

In dieser Phase identifizieren wir das Vital Few (1) – die wenigen Dinge, die wirklich zählen –, grenzen das Produkt klar gegen den Trivial Many (2) ab und formulieren ein Value Proposition Statement (3), das fokussiert, statt zu beschreiben.

IM DETAIL – SCHRITT 2

Reduzieren Sie auf den Kern

Jedes erfolgreiche Produkt entsteht durch das, was bewusst weggelassen wird. In dieser Phase wenden wir die drei Reduktionsprinzipien an: Eliminate (was muss weg?), Simplify (was kann einfacher?), Integrate (was kann eine Komponente mehrfach leisten?).

Drei Werkzeuge führen durch diese Phase: Feature Audit – jedes Feature muss seinen Daseinszweck rechtfertigen. 90/10-Test – welche 10 % der Funktionen liefern 90 % des Werts? Sacrifice List – was geben wir bewusst auf, um besser zu werden im Rest?

IM DETAIL – SCHRITT 3

Verfeinern Sie das Handwerk

Reduktion allein reicht nicht – das, was bleibt, muss exzellent sein. In dieser Phase rückt das Handwerk in den Mittelpunkt: Material (welche Technologie/Plattform passt wirklich?), Form (wie spürt der Kunde den Kern?) und Detail (wie verhalten sich Mikro-Interaktionen?).

Product Craft folgt hier Dieter Rams' Prinzipien: ehrlich, unaufdringlich, bis ins letzte Detail durchdacht und so wenig Design wie möglich. Was nicht da ist, wird genauso sorgfältig gestaltet wie das, was bleibt.

IM DETAIL – SCHRITT 4

Validieren Sie am Markt

Essentialistisch gebaut bedeutet nicht, im stillen Kämmerlein perfektioniert. Der vierte Schritt bringt das reduzierte Produkt in echte Hände. Use (wird es wirklich genutzt?), Love (entsteht emotionale Bindung?), Recommend (wird es weiterempfohlen?) sind die drei Validierungsfragen.

Was sich nicht durchsetzt, kommt zurück in den Loop – nicht als Feature-Stapelung, sondern als noch konsequentere Reduktion. Product Craft endet nicht mit dem Launch. Es endet, wenn das Produkt seine Aufgabe erfüllt.

ANGEBOT

Workshop-Serie

Vier Workshops à einem Tag. Jeder Schritt des Product-Craft-Ansatzes wird im Team konkret auf Ihr Produkt angewendet. Begleitet durch bewährte Methoden wie Value Proposition Canvas, Jobs-to-be-Done, Feature Mapping und Rams' 10 Prinzipien.

WS 1

Wertversprechen definieren

  • Job-to-be-Done-Analyse
  • Value Proposition Canvas
  • Vital-Few-Workshop
  • «Product Promise Statement»

WS 2

Auf den Kern reduzieren

  • Feature Audit
  • 90/10-Mapping
  • Sacrifice-List-Session
  • «Reduction Roadmap»

WS 3

Handwerk verfeinern

  • Material- und Plattform-Audit
  • Form-Funktion-Workshop
  • Detail-Review nach Rams' Prinzipien
  • «Craft Quality Score»

WS 4

Am Markt validieren

  • Use-Love-Recommend-Framework
  • Test-Setup mit echten Nutzern
  • Iterations-Plan
  • «Market Validation Report»

ZUR PERSON

Mike John
Herter.

Der Product-Craft-Ansatz wurde von Mike John Herter im Rahmen seiner Beratungstätigkeit für KMU und Mittelstandsunternehmen im DACH-Raum entwickelt – aufbauend auf seiner Arbeit am Bottom-up-Transformationsansatz an der Universität St. Gallen HSG.

Mike John Herter, EMBA HSG, blickt auf fast 25 Jahre in der Schweizer Medienbranche zurück. In diversen Führungsrollen in den Bereichen Produktmanagement, Produktentwicklung, Produkt-Innovation, digitale Transformation und Strategie hat er zahlreiche digitale Produkte konzipiert, gebaut und gelauncht – vom ersten Wireframe bis zum Markterfolg.

Aus dieser Praxis kennt er das eigentliche Problem der Produktentwicklung: Nicht zu wenig Ideen, sondern zu viele. Product Craft ist die Antwort darauf – weniger bauen, mehr erreichen. Als Co-Founder und Managing Partner der sx.company GmbH und langjähriger Dozent an Schweizer Hochschulen verbindet er Handwerk, Methode und Reduktion zu einem Ansatz, der in der Praxis trägt.

Mike John Herter

KONTAKT

Build less. Better.